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EUTINER LANDESBIBLIOTHEK: Vortrag über die Schweizer Reise des Eutiners Christian Cay Lorenz Hirschfeld im Jahre 1765-67

Zu einer besonderen Veranstaltung lädt die Eutiner Landesbibliothek am Donnerstag, den 26. März 2026, um 19.00 Uhr ein. "Die Schweizer Reise des Eutiners Christian Cay Lorenz Hirschfeld im Jahre 1765-67" lautet der Titel des Abendvortrags, den die beiden Schweizer Wissenschaftler Hanspeter Marti und Karin Marti-Weissenbach im Rahmen eines vierwöchigen Forschungsprojektes mit Beständen der Reiseliteratursammlung der Eutiner Landesbibliothek halten.

Denn in der Reiseliteratur zur Schweiz treffen sich Begeisterung und kritische Wahrnehmung deutscher Reisender, und das von ihnen entworfene Bild der Schweiz ist dementsprechend von Kontrasten geprägt. Im Mittelpunkt des Vortrags steht der in der Umgebung Eutins geborene Christian Cay Lorenz Hirschfeld. Er gehörte als ganz junger Mann zum kleinen Gefolge der beiden Prinzen Wilhelm August (1753–1774) und Peter Friedrich Ludwig (1755–1829), den Söhnen von Georg Ludwig von Schleswig-Holstein-Gottorf, die nach dem Tod beider Eltern unter der Vormundschaft des Lübecker Fürstbischofs Friedrich August sowie der russischen Kaiserin Katharina II. standen. Das Erstlingswerk Hirschfelds "Das Landleben" stilisiert die Lebensform eines Kreises von Berner Patriziern zum Ideal.

Dr. phil. Hanspeter Marti ist Leiter der Arbeitsstelle für kulturwissenschaftliche Forschungen (AKF) in Engi, Kanton Glarus, Schweiz. Sein Hauptforschungsgebiet ist die frühzeitliche Universitätsgeschichte deutschsprachiger Länder, insbesondere das Disputationswesen. Lic. phil. Karin Marti-Weissenbach ist Mitarbeiterin der AKF und beschäftigt sich vor allem mit Schweizer Geschichte (ca. 440 Artikel für das Historische Lexikon der Schweiz) sowie mit Regionalgeschichte des Kantons Glarus. Beide unterhalten seit 35 Jahren wissenschaftliche Beziehungen zum Baltikum und zu Schleswig-Holstein.

Der Eintritt ist frei.

Quelle: Eutiner Landesbibliothek