Inhalt

EUTINER LANDESBIBLIOTHEK: "Von Enten, Mördern und Monstern" am Welttag des Buches 2026

Eutin. Der 23. April ist der Welttag des Buches – das Datum wurde gewählt nach den Todestagen zweier der berühmtesten Schriftsteller Miguel de Cervantes und William Shakespeare. Die beiden haben zwar die Weltliteratur geprägt, das aber haben auch schreibende Frauen, die jedoch weit weniger Aufmerksamkeit bekamen als ihre männlichen Kollegen.

Daher widmet sich die Eutiner Landesbibliothek in diesem Jahr auch am Welttag des Buches schreibenden Frauen, die in diesem Jahr "runde" Jahrestage haben. So ist Mary Shelley vor 175 Jahren gestorben und der Todestag von Agatha Christie jährt sich zum 50. Mal und die große deutsche Carl Barks-Übersetzerin Dr. Erika Fuchs, die Erfinderin von Entenhausen, würde in diesem Jahr ihren 120. Geburtstag feiern.

Um Erika Fuchs wird es am 23. April 2026 um 16.00 Uhr im Vortrag von Dr. Susanne Luber, ihres Zeichens Donaldistin, Übersetzerin, Slawistin und Bibliothekarin, gehen. Sie wird über den ungewöhnlichen Lebensweg der Kunsthistorikerin und Übersetzerin sprechen und darüber, wie sie Donald Duck und seine Freunde in Deutschland salonfähig machte und dabei ihre ganz eigene Sprache erfand.

Um 19.00 Uhr dann ist Zeit für Gänsehaut. Mary Shelley, vor allem bekannt für ihren "Frankenstein", und Agatha Christie, die Queen of Crime, stehen im Mittelpunkt des Vortrages von Esther Dörrhöfer, Bibliotheks- und Medienpädagogin der Eutiner Landesbibliothek. Sie erzählt aus den Leben dieser beiden außergewöhnlichen Frauen, wie es dazu kam, dass sie auf ihre Weise Meilensteine gesetzt haben und Pionierinnen in ihren Genres waren und wieso ihr Werk so zeitlos ist.

Der Eintritt ist frei.

14.04.2026 
Quelle: Eutiner Landesbibliothek